Weinquiz zum Hoffest 2009 - Antworten

1.) Welches ist das Ursprungsgebiet des Spätburgunders?
□ Bordeaux
□ Burgund
□ Baden

Der Spätburgunder ist eine Wildrebe, stammend aus dem Burgund in Frankreich. Wie der Name schon darauf hinweist: Spätburgunder!

2.) Rivaner steht als Synonym für…..?
□ Riesling
□ Silvaner
□ Müller Thurgau

Man ging lange Zeit davon aus das der Müller Thurgau durch die Kreuzung Riesling X Silvaner enststanden sei, daher das Synonym Rivaner. Tatsächlich wurde er aber aus einer Kreuzung Riesling X Madeleine Royal gekreuzt. 1882 vom Schweizer Professor Müller aus dem Kanton Thurgau gezüchtet.

3.) Wie nennt man den Ausbildungsberuf, den man im Kellerwirtschaftlichen Bereich erlernen kann?
□ Winzer
□ Böttcher
□ Küfer

Ein Winzer ist für den Weinberg verantwortlich, ein Böttcher stellt Holzfässer her, der Küfer ist für die Weinherstellung verantwortlich.

4.) Welche Rebsorte nimmt den größten Anteil im Weingut Walter Schuh ein?
□ Dunkelfelder
□ Weißer Burgunder
□ Regent

10 % Blauer Spätburgunder 15 % Regent 18 % Dunkelfelder

5.)Grauer Burgunder ist eine Mutation aus…..?
□ Weißer Burgunder
□ Frühburgunder
□ Spätburgunder

Der Spätburgunder ist, wie bereits in No. 1 erwähnt, eine Wildrebe. Aus dieser ist auf natürliche Weise der Graue Burgunder mutiert, und aus diesem wiederum der Weiße Burgunder. Im Weinberg erkennt man den Grauen Burgunder meist deutlich an seinen verschieden farbigen Beeren. Es kann vorkommen das eine Traube rote und weiße Beeren hat oder auch an einem Ast eine rote und eine weiße Traube gewachsen ist.

6.) Was ist ein Schieler?
□ Rosé
□ Rotwein
□ Rotling

Ein Rotling ist laut Weingesetz ein Wein der aus roten und weißen Trauben hergestellt wird die man gemeinsam verarbeitet. Bekannte Rotlinge aus Deutschland sind unter anderem der Schillerwein aus Württemberg, der Badisch Rotgold aus Baden und der sächsische Schieler.

7.) Welche ist die bekannteste Lage vom Weingut Walter Schuh?
□ Karlchenberg
□ Kapitalberg
□ Klausenberg

Der Meißner Klausenberg ist die kleinste, eingetragene Einzellage Sachsens und im alleinigen Besitz des Weinhaus Schuh. Er gehört zur Großlage Spaargebirge. Ab 1993 wurde die gesamte Rebfläche von 3 ha gerodet und mit traditionellen weißen Rebsorten und den roten Rebsorten Regent und Dunkelfelder bepflanzt.

8.) Woher stammt der Name der Rebsorte Kerner?
□ von den würzigen Kernen in den Trauben
□ …durch die vielen Kerne die diese Rebsorte besitzt
□ von dem Dichter Justinus Kerner

Bei ihrer Züchtung an der Außenstelle Lauffen am Neckar der Staatlichen Lehr- und Versuchsanstalt für Wein- und Obstbau, die ihren Sitz in Weinsberg hat, wurden 1929 roter Trollinger und weißer Riesling durch den Rebzüchter August Herold gekreuzt. Die Neuzüchtung erhielt 1969 Sortenschutz. Zu Beginn sprach man vom weißen Herold, später wurde die Rebsorte mit Bezug auf den schwäbischen Dichter Justinus Kerner, der in Weinsberg gelebt hatte, in Kerner umbenannt.

9.) Wann erreicht der Riesling seine volle Reife?
□ früh
□ mittel
□ spät

Der Riesling treibt relativ spät aus (ca. 1 Woche nach dem Silvaner). Dadurch entgeht er eventuellen späten Frühjahrsfrösten. Der Blütezeitpunkt liegt ebenfalls spät. Den Riesling zeichnet eine ausgezeichnete Winterfrosthärte aus. In Jahren mit sehr guter Holzreife übersteht der Riesling Winterfröste von -20 °C bis -25 °C.

10.) Wie entsteht Weinstein?
□ durch Bewegung des Weines
□ durch Wärme
□ durch Kälte

Weinstein kommt besonders häufig bei Weinen aus spät gelesenen Trauben wie Beerenauslese oder Trockenbeerenauslese vor. Er scheidet sich in Form von kleinen Kristallen, Stäben und Blättern aus. Dies kann bereits im Gär- oder Lagerbehälter erfolgen (Rohweinstein), besonders bei Kältebehandlung. Zumeist bildet sich Weinstein aber erst in der Flasche, was in sehr kühlen Lagerräumen begünstigt wird.

11.) Was ist der Unterschied zwischen einem Kabinett und einer Spätlese?
□ das Mostgewicht
□ die Säure
□ der Restzucker

Kabinett und Spätlese sind Qualitätsbezeichnungen für Prädikatsweine. In Deutschland unterscheidet man die Qualität der Weine nicht durch deren Lage und Herkunft wie in Frankreich (Terroir), sondern anhand des Zuckergehalts der Traube (Oechslegrade) bei der Ernte. Das Prädikat Kabinett benötigt bei der Ernte mindestens 73°Oe (je nach Anbaugebiet unterschiedlich) die Spätlese muß jedoch deutlich über dem des Kabinetts und der Auslese liegen und darf nur aus vollreifen Trauben einer späten Lese entnommen werden.

12.) Was ist ein Federweißer?
□ Most
□ halb vergorener Most
□ fertig vergorener Most

Federweißer ist su zusagen ein unfertiger Wein. Der Most beginnt bereits zu gären und entwickelt Alkohol, wenn dieser halb vergorene Most ganz vergoren ist dann erhält man Wein.

13.) Wie ist der lateinische Name für die Weinrebe?
□ vitis vinifera
□ vitis silvestris
□ vitis cancavia

Von lat. weintragende Rebe

14) Wie heißt die Deutsche Weinkönigin im Jahr 2008/2009 ?
□ Marianne Michaelis
□ Marlies Dumbsky
□ Else Schimansky

Marlies Dumbsky aus Franken war im Jahr 2008/2009 deutsche Weinkönigin. Die aktuelle deutsche Weinkönigin 2009/2010 heißt Sonja Christ und ist aus dem Anbaugebiet Mosel.